Wohnzimmerwand die zweite

Ein Freund, der von meiner ersten Wohnzimmerwand begeistert war, hat dieses Jahr geheiratet. Aus der Gruppe der Schenkenden heraus entstand die Idee ihm bzw. dem Brautpaar ebenfalls eine Wand zu bauen und diese heimlich in der Wohnung  zu montieren.

Also ran ans Werk:

Zuerst in SketchUp einen CAD Entwurf erstellt, der von der Gruppe abgesegnet wurde.

Anders als bei der ersten Wand wurde dieses mal auf der linken Seite ein Wiskeyregal, auf der rechten Seite ein Spielekonsolenregal und unter dem Schrank zwei Schubladen geplant.

 

 

Aus der Zeichnung heraus konnte das benötigte Material berechnet werden, dann ging es ab zum Einkaufen.

Die Teile für die Schubladen und den HiFi-Einschub habe ich mir direkt im Baumarkt zuschneiden lassen.

Nochmal zum Einkaufen: 100×60 Fichte Balken, die das Grundgestell ergeben

Die Schubladen sind aus 20mm MDF und auf Gehrung geschnitten.

Der Boden wurde in einen Falz eingelassen und anschließen verleimt. 

 

Danach noch ein spezieller weißer Lack auf Epoxi-Basis verwendet da er kratzfest und wasserbeständig ist.

 

Für das Wiskey- Regal habe ich ein IKEA-Billy Regal als Basis verwendet.

Ich hab den Grundaufbau leicht modifiziert damit ich die Einlegeböden Schräg einbauen kann. Damit liegen die Flaschen später optisch ansprechender im Schrank.

Kurzer Test wie es beleuchtet wirkt.

Danach habe ich die Rückwand in kleinere Teile zerschnitten um den Lichtschlauch von hinten in das Regal legen zu können.

Das Konsolen-Regal:

Als Basis habe ich IKEA-Schranktüren verwendet, da sie eine schöne Beschichtung haben.

In eine Seite wurden für jedes Fach ein Anschluss für Strom sowie ein HDMI Anschluss gelegt, damit die Konsole direkt im Fach angeschlossen werden kann ohne Kabel ziehen zu müssen.

Die einzelnen Einlegeböden zugeschnitten.

Da auch diese Fächer von hinten beleuchtet werden sollten, habe ich etwas rumexperimentiert:

Ich habe eine Standard-weiß-beschichtete Rückwand besorgt und für jedes Fach passend zurecht geschnitten. In der Mitte jedes Faches habe ich jeweils einen Plexiglas-Streifen eingesetzt den ich vorher mit einer Drahtbürste soweit bearbeitet habe, dass es wie Milchglas aussieht.

Die einzelnen Teile der Rückwand habe ich verklebt.

 

 

Auch hier ein kurzer Test der „indirekten“ Beleuchtung.

Die gesamte Wand habe ich zum Test-Aufbau direkt im Keller montiert:

Die schrägen Verbindungen von oben nach unten, sorgen für eine Lastverteilung auf den an der Wand angebrachten Balken. Damit kann die Wand nicht nach vorne absacken.

Die Basis für die Wand besteht aus einer kompletten MDF Platte 15mm, in die ich die notwendigen Aussparungen gesägt habe.

Der untere Teil der Grundkonstruktion mit eingebauten Schubladen. Hier habe ich dieses mal hochwertige Hettich Quadro Auszüge verwendet.

 

Testaufbau der gesamten Wand:

Montage der VESA Halterung für den Fernseher:

Das bestellt Altholz ist gekommen:

Ich habe die Altholzstreifen soweit es möglich war vormontiert.

Wo es möglich war, habe ich die Hölzer von hinten verschraubt, damit man sie im Fall der Fälle wieder abmontieren kann. Wo dies nicht möglich war, habe ich Sie mit einem Druckluftnagler angebracht.

Alles was möglich war, wurde vorbereitet, danach wurde die Wand wieder zerlegt.

Das Hochzeitspaar war im Urlaub, als wir die Wand heimlich in der Wohnung montiert haben.

 

Das fertig eingeräumte Wiskey-Regal:

Letzte Arbeiten an der Verkabelung:

 

Die fertige Wand.

 

 

Insgesamt, hat das Projekt ca. 3 Monate gedauert. Zum einen weil alles heimlich stattfinden musste, zum anderen mussten wir den Platz und die Geräte heimlich ausmessen. Zusätzlich habe ich bei allen Arbeiten Kameras mitlaufen lassen für einen Film, den das Brautpaar zu sehen bekam, kurz bevor Sie aus dem Urlaub wieder kamen.

Hier der fertige Film:

 

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